Interkulturelle Mediation – Einführung

Interkulturelle Mediation 

Einführung in die interkulturelle Mediation und konstruktive Konfliktbearbeitung vom 22.-29.08.2021 in Eckernförde

Dieses Ausbildungsseminar richtet sich an Personen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit Konfliktsituationen konfrontiert werden können (interkulturelle, Interessens-, Macht-, Beziehungs- und Wertekonflikte …) und die lernen möchten, das Mediationsverfahren einzusetzen.

ZIELE

•Die Rollenübernahme einer dritten, neutralen Partei (Allparteilichkeit) erlernen •Eine Haltung entwickeln, die es erlaubt, Konflikte auf konstruktive Weise auszutragen. •Bei der Lösung sollen die Konfliktparteien beide als Gewinner hervorgehen. •Erwerb von kommunikativen Kompetenzen zur Deeskalation von Konflikten in interkulturellen
Situationen. •Erkennen eigener Anteile in Konflikten                                                          

MITTEL

• Lebendige Vermittlung der Theorie der Mediation, wie sie in Deutschland, Frankreich und anderen Ländern entwickelt worden ist
• Verständnis der Eskalationsmechanismen, Vorbereitende Kommunikationsübungen
• Rollenspiele und Fallstudien • Auswertung und Analyse beobachteter und
erlebter Situationen

HINTERGRUND

Der Kurs ist ein Kooperationsprojekt von Plib e.V. (Praktisches Lernen und Interkulturelle Begegnungen), BDL Berlin (Bund Deutscher Landjugend) und REGC (Réseau Européen de Gestion des Conflits).

Die Fortbildung ist eine interkulturelle Begegnung, da deutsche und französische TeilnehmerInnen als binationale Gruppe mit einem binationalen Leitungsteam zusammenarbeiten. Der interkulturelle Aspekt bei Konflikten wird so behandelt, dass die TeilnehmerInnen lernen, interpersonelle von interkulturellen Konflikten zu unterscheiden.
Die Zahl der Plätze ist auf 9 Personen pro Land begrenzt. Das Seminar ist  anerkannt nach dem Berliner Bildungsurlaubsgesetz.

LEITUNGSTEAM

Angela Lemius (Juristin und Mediatorin), Christoph Werthmann (Mediator), Maike Rolf (Friedenspädagogin, Mediatiorin i.A.), Anne-Emmanuelle Fournier (Dolmetscherin und Ethnologin)

TEILNAHMEVORAUSSETZUNGEN

• Interesse an Konfliktbearbeitungsmethoden, die
kreativ sind und nicht auf Machtausübung beruhen
• Bereitschaft zur Rollenübernahme • Lust auf Zusammenarbeit und Begegnung mit französischen TeilnehmerInnen
• Für Erwachsene • Es wird simultan gedolmetscht, Französischkenntnisse sind willkommen, aber keine Bedingung für die Teilnahme.

TEILNAHMEGEBÜHREN

Der Kurs wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk finanziell unterstützt. Die Teilnahmegebühren betragen daher nur 370 € (Studium / in Ausbildung etc. nur 270 €, bei Kostenübernahme durch den Arbeitgeber 600€). Sie beinhalten die Kursgebühren, Unterkunft, Verpflegung und Programm. Die Fahrtkosten werden nach den Richtlinien des DFJW teilweise erstattet. Bei rechtzeitiger Buchung der Fahrt können bis zu 100%
erstattet werden. 

Beginn: 22.08. um 18.00 Uhr, Ende 29.08.2021 um 10 Uhr.

Fragen & Anmeldungen:

Sophie Cunin (s.cunin@landjugend.de)

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs)